„Ich bin einfach nicht gut in Mathe.“ Sätze wie dieser klingen nach einer nüchternen Feststellung. Tatsächlich beeinflussen sie, wie viel Mühe wir uns geben und wie schnell wir aufgeben.
Selbstwirksamkeit: Ich kann das schaffen
Die Psychologie spricht von Selbstwirksamkeit, wenn jemand davon überzeugt ist, eine Aufgabe aus eigener Kraft bewältigen zu können. Wer diese Überzeugung hat, nimmt sich eher schwierige Aufgaben vor, bleibt länger dran und erholt sich schneller von Rückschlägen.
Kurz erklärt
Selbstwirksamkeit beschreibt die Erwartung, eine bestimmte Situation durch eigenes Handeln erfolgreich bewältigen zu können. Der Begriff geht auf den Psychologen Albert Bandura zurück.
Woher das Selbstbild kommt
Die stärkste Quelle sind eigene Erfolgserlebnisse. Wer erlebt, dass sich Anstrengung lohnt, traut sich beim nächsten Mal mehr zu. Auch Vorbilder, ermutigende Rückmeldungen und der Umgang mit Stress spielen eine Rolle.
Praxis-Tipp
- Setze erreichbare Teilziele. Kleine Erfolge stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
- Halte Fortschritte fest. Ein kurzer Blick zurück zeigt, was du schon geschafft hast.
Quellen
- Bandura, A. (1997). Self-efficacy: The exercise of control. New York: Freeman.


